20.02.2008
Schulungskooperation mit Zentralverband Sanitär Heizung Klima vereinbart
Im Rahmen ihrer Klimaschutzkampagne Erdgas.ON hat die E.ON Ruhrgas eine Schulungskooperation mit dem ZVSHK, Zentralverband Sanitär Heizung Klima zur Ausbildung von Energieberatern unterschrieben. Damit sollen Mitarbeiter von SHK-Betrieben zum „Energieberater-SHK" qualifiziert werden. Das vom ZVSHK entwickelte Schulungskonzept für Innungsbetriebe vermittelt den Teilnehmern in rund 120 Stunden das nötige Fachwissen, im Wohnungsbereich eine ganzheitliche Energieberatung durchzuführen und berichtigt sie nach Abschluss zur Ausstellung von Energieausweisen.
Schwerpunktinhalte der Schulung sind Bauphysik, technische Anlagen, Regenerative Energien sowie Modernisierungsplanung. Dabei trägt E.ON Ruhrgas für 1.000 Teilnehmer die Ausbildungskosten je zur Hälfte in Höhe von 500 Euro.
„Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde. Mit unserer Initiative Erdgas.ON wollen wir in Sachen Klimaschutz Marktführer werden. Mit der jetzt geschlossenen Kooperation setzen wir einen Baustein unserer im letzten Jahr gestarteten Klimaschutzoffensive in die Tat um", sagte Bernhard Reutersberg, Mitglied des Vorstandes der E.ON Ruhrgas anlässlich der Vertragsunterzeichnung auf der Messe e-world.
„Die gute und kooperative Zusammenarbeit mit E.ON Ruhrgas hat eine lange Tradition. Diese neue Kooperation ist ein erster Schritt zur gemeinsamen Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie. Das SHK-Handwerk ist auf Grund seiner Ausbildung und seiner Kundenbeziehungen prädestiniert, Hausbesitzer über Möglichkeiten der Energieeinsparung und der CO2-Reduzierung zu informieren und zu beraten", sagte Michael von Bock und Pollach, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.
Die Initiative Erdgas.ON erstreckt sich auf sechs Felder und setzt sowohl auf die schnelle Marktdurchdringung heute schon verfügbarer, umweltschonender Technologie als auch auf die Entwicklung und Einführung von Zukunftstechnologien. Kernstück für den Wärmemarkt bildet ein Förderprogramm für Gasbrennwertheizungen und Solarthermieanlagen. Danach sollen Ölheizungen, die älter als 15 Jahre sind, ab April 2008 ausgetauscht werden. E.ON Ruhrgas wird zusammen mit ihren weiterverteilenden Kunden und der Gasgeräteindustrie den Ersatz durch Gasbrennwertkessel mit mindestens 450 Euro (Einfamilienhaus) bzw. mit mindestens 1.125 Euro (Mehrfamilienhaus ab 12 Wohneinheiten) fördern. Allein mit diesem Förderprogramm lassen sich rund 400.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Das entspricht etwa dem CO2-Ausstoß für die Wärmeversorgung einer Stadt mit 100.000 Einwohnern.