10.03.2008
Auf dem Gelände des ehemaligen Grugastadions in Essen werden die Tiefbauarbeiten für die neue Hauptverwaltung der E.ON Ruhrgas planmäßig im März beendet werden. Damit befindet sich das Bauvorhaben im Zeitplan und die Belastung der Nachbarschaft durch LKW-Transporte wird reduziert.
Auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Grundstück haben die Erdarbeiten für das neue Messeparkhaus der Stadt Essen begonnen. Die unmittelbar nebeneinander liegenden Baugruben werden über eine gemeinsame Rampe angefahren. Diese logistische Lösung reduziert die Belastung der Anwohner.
Die Fundamentarbeiten für die neue Hauptverwaltung der E.ON Ruhrgas werden im Mai beginnen. Bezugsfertig wird es Ende 2009 sein und rund 2.000 Mitarbeiter aufnehmen. Die Grundsteinlegung ist für den 13. Mai 2008 geplant.
„In unmittelbarer Nähe zur Messe erhält die Stadt Essen ein weiteres architektonisches Wahrzeichen“, sagte Armin Geiß, Mitglied des Vorstands der E.ON Ruhrgas AG. Zwei ellipsenförmige Bürotürme, verbunden durch ein verglastes Atrium, sollen jeweils 15 Stockwerke beherbergen.
„Dabei setzt die neue E.ON Ruhrgas Hauptverwaltung auch in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz neue Maßstäbe“, so Geiß weiter. Ziel ist es, im Vergleich zu einem Verwaltungsgebäude nach heutigem Standard den Primärenergieaufwand um rund 40 Prozent zu reduzieren.
Besonders bei den Anlagen zur Beheizung, Kühlung und Belüftung baut die E.ON Ruhrgas auf bauphysikalische und anwendungstechnische Innovationen. Für eine hohe Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen sorgt der Einsatz von Erdgas in einer Anlage zur Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Die Hauptwärmeversorgung des Gebäudes liefert ein Blockheizkraftwerk. Eine Wärmeübertragende Gebäudehülle sorgt dafür, dass die für vergleichbare Gebäude sonst notwendige Heizleistung reduziert wird.
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